Norm und Kreativität
Auch im dritten ISG-Magazin des Jahres gehen wir baukulturellen Fragen, die im Kontext des ISG-Symposiums 2017 „Norm-Konform?“ noch unbeantwortet sind, nach.
Wir blicken auf die Denkmalerhaltung in Luzern, die schutzwürdige Dachlandschaft des Grazer UNESCO-Weltkulturerbes und zeigen mit der Kirche von Neuhaus in der Wart der Diözese Eisenstadt, das ein Kunstgriff reicht, um eine unscheinbare Dorfkirche zu einem meditativen Ort mit großer Ausstrahlung zu machen.
Kreativität bewegt sich nämlich außerhalb der Norm und diese ist unerlässlich im Umgang mit historischer Architektur!
Ihr Mag. Siegfried Nagl
ISG Präsident und Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz

Theresia Gürtler Berger S. 4
NORMEN UND BAUDENKMAL
EIN WIDERSPRUCH, DER HERAUSFORDERT
Norms and Architectural Monuments
A Contradiction that poses Challenges
Kurt Rockenbauer S. 8
HISTORISCHE ZIEGELDÄCHER UND REGELN DER TECHNIK
IM SPANNUNGSBOGEN
Historical Tiled Roofs and the Rules of Engineering
Martin Grabner S. 14
SUZHOU
DIE HISTORISCHE CHINESISCHE STADT ALS ALLTAGSRAUM
The Historical Chinese City as an Everyday Space
Birgit Androschin S. 18
GRAZ
DER BASTEIBRUNNEN – EIN DENKMAL AUSSERHALB DER „NORM“
The „Bastion Well“ – A „Non-Standard“ Monument
Elias Dorner S. 23
NEUHAUS IN DER WART
VOM „ZWECKBAU“ ZU EINEM WAHREN HEILIGTUM
From a Functional Building to a True Sactuary
Hansjörg Luser S. 28
ISG SYMPOSIUM 2017: NORM-KONFORM?
HISTORISCHE BAUSUBSTANZ IM ZWIESPALT
Conforming to norms?
Historical Building Fabric in Conflict!
