UNESCO-Welterbe: Eine Herausforderung mit vielen Facetten

Magazin 2013/3

Eine Stadt hat eine oder mehrere Identitäten. Graz hat zum Glück Einige.

Inhaltlich sind das jedenfalls Wissenschaft, Kultur und Design, Menschenrechte, aber auch der Handel. Äußerlich bildet die hohe Qualität unserer Architektur über Jahrhunderte hinweg einen Identifikationspunkt für die Menschen. Dieser spiegelt sich in der Auszeichnung von Graz als UNESCO Welterbestätte deutlich wider. Deshalb muss die Architektur in unserer Stadt auch ihren besonderen Stellenwert behalten. Das bedeutet, dass wir uns in Graz nicht nur am architektonischen Mainstream orientieren, an der Mode, sondern daran interessiert sind Gestaltungen vorzunehmen, die jenseits kurzlebiger Trends stehen.

Architektur, die eine Ästhetik aufweist, die zwar dem Zeitgeist entspringt, zugleich aber an die Vergangenheit anknüpft und in die Zukunft weist. Das ist gerade für eine Stadt deren Bevölkerungszahl sich jährlich deutlich erhöht und daher von besonderer Bautätigkeit geprägt ist, eine große Herausforderung. Da gibt es natürlich den einen oder die andere KritikerIn an dem einen oder anderen Bauvorhaben, aber die große Breite an Experten, die vorweg in Bauvorhaben in unserer Stadt involviert sind, garantiert, dass wir die angesprochene hohe Qualität halten und sogar ausbauen können. Ich wünsche wie immer ein besonderes Lesevergnügene!

 

Ihr Mag. Siegfried Nagl
ISG Präsident und Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz

BUNDESMINISTERIN CLAUDIA SCHMIED  S. 2
Federal Minister Claudia Schmied

PRÄSIDENTIN DER ÖSTER. UNESCO KOMMISSION Eva Nowotny S. 3
President of the Austrian Commission for UNESCO  Eva Nowotny

Bruno Maldoner S. 4
„ERHALTEN UND GESTALTEN“ – ZWANZIG JAHRE UNESCO-WELTERBE IN ÖSTERREICH
“Preservation and Design” – Twenty Years of UNESCO World Heritage in Austria

Peter Strasser S. 8
UNESCO-WELTERBESTÄTTEN IN ÖSTERREICH
UNESCO World Heritage Sites in Austria

Erika Pieler  S. 18
GESETZLICHER SCHUTZ FÜR ÖSTERREICHS ERBE?
Legal Protection for Austria’s World Heritage?

Günther Dinhobl  S. 21
INDUSTRIELLES ERBE IN ÖSTERREICHISCHEN UNESCO-WELTERBESTÄTTEN
Industrial Heritage at UNESCO World Heritage Sites in Austria

Karl Luger  S. 24
LEITBILDER FÜR DAS WELTERBE
Mission Statements for Cultural Heritage

Peter Kurz / Gisa Ruland  S. 26
ZUKUNFT VON WELTERBE-KULTURLANDSCHAFTEN – MUSEUM ODER ENTWICKLUNGSCHANCEß
The Future of World Heritage Cultural Landscapes – Museum or Development Opportunity?

Wilfried Lipp  S. 28
ICOMOS – STEONOGRAMM EINER ZENTRALEN INSTITUTION IN UNESCO-WELTERBE-ANGELEGENHEITEN
ICOMOS – Short Notes on a Central Institution in World Heritage Matters

Bertram Werle  S. 31
GRAZ – NEUE SCHMUCKSTÜCKE FÜR DIE „PERLENKETTE“
Graz – New Pearls for the „Necklace“

Astrid Kulmer/Brian Smith  S. 33
WELTERBE – EIN KATALYSATOR FÜR TERRITORIALE ENTWICKLING IN EUROPÄISCHEN REGIONEN
Cultural Heritage – a Catalyst for Territorial Development in European Regions

Gertraud Strempfl-Ledl  S. 37
„MITTEN AM RAND“ – ISG SYMPOSIUM 2013
„On the Fringe“ – ISG Symposium 2013

 

 

 

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