Graz: Kulturhauptstadt 2003
20 Jahre Zeitschrift des ISG
Es ist kaum zu glauben: die Zeitschrift des ISG ist 20 Jahre alt! Anfang 1983 kam die erste Nummer des damals noch ISG-Nachrichten genannten Periodikums heraus. Seit damals erscheint es viermal jährlich. Anfang 1995 wurden die Nachrichten in Magazin umbenannt und kommen seit Nummer 1/1995 als ISG-Magazin heraus. Inzwischen sind 80 Nummern erschienen. Darunter waren manche umfangreiche Einzelnummern und auch Doppelnummern, aber in den ersten Jahren auch sehr dünne Ausgaben, die nur dem postalischen Erfordernis gehorchten. Wir hoffen, mit dem Periodikum unseren Mitgliedern aber auch den Abonnenten und anderen Lesern interessante und relevante Beiträge gebracht zu haben.
Am Anfang 1983 stand die Idee von Hasso Hohmann, für die Mitglieder nicht nur in Form der Institution zu existieren, sondern mit den Partnern auch in einen Dialog zu treten und ihnen wenigsten in regelmäßigen Abständen etwas in Form der Zeitschrift in die Hand zu geben.
Mit dem ISG-Magazin hoffen wir, ein Medium aufgebaut zu haben, über das der Informationsaustausch möglich geworden ist – ein Erfahrungsaustausch, für den das Städteforum 1976 in Graz gegründet wurde – es nannte sich von Anfang an „Informations- und Dokumentationszentrum“! Inzwischen gibt es auch etliche Abonnenten des ISG-Magazins, die dem Städteforum nicht als Mitglied angehören.
Die ersten Nummern waren noch „handgestrickt“. Sie entstanden im Team des Städteforums mit hilfreicher Unterstützung von Max Mayr, vielen Handzeichnungen von Hasso Hohmann und Texten unterschiedlicher Autoren und enthielten Meldungen aus den Mitgliedsstädten. Hans-Jürgen Polz stand damals manchmal von Druckerschwärze gezeichnet hinter einer museumsreifen Druckmaschine der Grazer Universität, um die ersten Nummern zu verfielfältigen. Eine davon sind inzwischen selten und schon zu echten Sammlerstücken geworden. Inzwischen sorgt graphic Kerstein für das entsprechende Outfit und Design und Wolfgang Fink prüft mit scharfem Auge Rechtschreibung und Druckqualität.
Wir hoffen, auch in Zukunft den inzwischen erreichten Standard halten und für Sie interessante Meldungen und Beiträge veröffentlichen zu können.
Gerhard Rüsch
Präsident des ISG
Hasso Homann
FORM UND FUNKTION DER ALTSTADT S. 2
Wiltraud Resch S. 4
DER EHEMALIGE HERZOGSHOF IN GRAZ. RENOVIERUNG UND REVITALISIERUNG DES „GEMALTEN HAUSES“
Hansjörg Luser S. 6
INTEGRATIVE STADTENTWICKLUNG
Wiltraud Resch S. 8
INTERVENTIONEN AN DER GRAZER ALTEN UNIVERSITÄT
Wiltraud Resch S. 9
DAS NEUE HAUS DER VOLKSKUNDE
Dieselbe S. 10
ORT DER STILLE. NEUES ORATORIUM IN EINER DER TRADITIONSREICHSTEN KRICHEN VON GRAZ
Grega Kosak/Karin Kosak S. 12
INNENSTADT IN KONKURRENZ ZUR PERIPHERIE
Hasso Hohmann S. 14
OPER, THALIA UND HOTEL
Redaktion S. 15
GRAZ 2003 – BAUTEN ZUR KULTURHAUPTSTADT 2003
Peter Laukhardt S. 18
DIE ALTE STADT – KULISSE ODER LEBENSRAUM
Astrit Debold-Kritter S. 21
TEREZIN: ZUSAMMENARBEIT ÜBER GRENZEN HINWEG
Wiltraud Resch S. 22
DER GRAZER KALVARIENBERG
Monika Joseph S. 24
140 JAHRE BERGBAR IN LENNESTADT-MEGGEN
Hasso Hohmann S. 24
SCHMIEDE IM SÖDINGTAL
Wolfgang Rohrbach S. 26
ZWEI ALTSERBISCHE FÜRSTENHÄUSER WIENS
REVITALISIERUNG IN DER STEIERMARK S. 28
SCHWEIZ: VERLUST FÜR DIE KULTURLANDSCHAFT S. 30
MOSAIK S. 31
Rezensionen S. 33

