Zagreb braucht Hilfe!

Die kroatische Hauptstadt Zagreb ist doppelt getroffen: Mitten in der Coronakrise zerstört ein schweres Erdbeben Teile der Stadt!

Glückliche Tage im Februar führten uns in die kroatische Hauptstadt Zagreb. Die wunderbare und lebendige Altstadt, die an allen Ecken und Enden pulsiert und voller Leben ist, hat uns sehr beeindruckt.

Die Höflichkeit der Menschen, ihre Sprachgewandtheit und Gastfreundschaft sind sprichwörtlich, wir können sie nur bestätigen. Die vielen jungen innovativen Geschäfte und Lokale haben uns rasch begeistert, ihre kreative Gestaltung lockt so manches Schmunzeln hervor.

Obwohl ein kalter Wind durch die Stadt zog, war die Altstadt voller flanierender Menschen,  die sichtlich die zaghaften Frühlingsmomente genossen. Der Markt lockte uns mit frischem Gemüse und wunderbaren Zitronen aus Split.

Die Baudenkmäler Zagrebs – viele davon hinter Gerüsten und kreativen Verkleidungen versteckt, weil sie der Außenrenovierung harren – zeigen hervorragende Beispiele aus den unterschiedlichen europäsichen Architekturepochen. Die große Stadtplanung aus der Gründerzeit mit ihrem „Hufeisen“ schuf ganz nah am mittelalterlichen Stadtzentrum einen Prachtboulevards, der seinesgleichen sucht. Repräsentative öffentliche Bauten reihen sich hier innerhalb des Parks und am Rande des Boulevards neben gründerzeitlichen Wohnhäusern mit qualitätsvollen Fassaden. Die Parks und Gärten sind hervorragend gepflegt und erste Frühlingsboten leuchten in den Beeten.

Besonders beeindruckend ist auch der zentrale Friedhof, architektonisch wohl einer der schönsten in ganz Europa. Seine Architektur ist ein Symbol der Unendlichkeit und beeindruckend, aber auch hier nagt der Zahn der Zeit und die Renovierung sollte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Schauen Sie selbst und lesen Sie den Hilferuf des Bürgermeisters!

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