UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

Magazin 2008/2

Denkmalpflege und neue Funktionen

Die vorliegende Ausgabe hat zwei Schwerpunkte, sie befasst sich einerseits mit „UNESCO-Welterbestätten in Deutschland“, zum anderen mit dem Umgang mit zwei größeren Denkmalensembles an Hand von zwei interessanten Beispielen aus der Steiermark.

Nachdem wir im ISG-Magazin 2/2207 einen viel beachteten Beitrag zum Weltkulturerbe-Status aus deutscher Sicht gebracht hatten und mehrere Beiträge zu den 8 österreichischen UNESCO-Welterbezonen erschienen sind, möchten wir nun etwas mehr zu den deutschen Welterbestätten erfahren.

Bei den steirischen Denkmalensembles geht es einmal um das Landeskrankenhaus Graz, ein einzigartiges Jugendstilensemble, an das zunächst konzeptlos in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf dazu gebaut wurde. Heute wird versucht, die älteren Sünden zu reparieren. Heutige Neubauten müssen sich an ein generelles Konzept halten.

Zum anderen geht es um einen Teil des historischen Stadtkerns von Leoben in der Obersteiermark, wo man ein riesiges Shoppingcenter durch Adaptierungen von Altbauten und die Errichtung von Neubauten realisiert hat. In beiden Fällen wurde dem historischen Bestand unterschiedlich Respekt entgegengebracht. Beide Projekte sind interessant und könnten in manchem Vorbildwirkung auch für andere Städte und Gemeinden haben.

Hasso Hohmann

Cordula Böll  S. 2
UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.

Niklaus Ledergerber  S. 10
ZUM UMGANG MIT „MODERNEN“ DENKMÄLERN IN ST.GALLEN

Hasso Hohmann  S. 12
LANDESKRANKENHAUS GRAZ

Derselbe,  S. 16
LEOBNER DOMINIKANERKLOSTER WURDE SHOPPINGCENTER

Paul Pilz  S. 19
DYNAMISCHES PROJEKT IN HISTORISCHER UMGEBUNG

REVITALISIERUNG IN DER STEIERMARK  S. 20

MARIAZELLER EUROPEUM  S. 22

BUCHEMPFEHLUNGEN  S. 26

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