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Shoppen von morgen

Der Laden als Erlebniscenter und der Kunde als Aktivist!

Das ISG kehrt angesichts der Corona-Pandemie zu einem seiner Kernthemen zurück: Der Zukunft der Altstadt im Fokus der aktuellen Krise. Wie entwickelt sich die Innenstadt, wenn Geschäfte monatelang nicht öffnen dürfen, kaum Einnahmen erzielen, jedoch die hohen  Miet-, Betriebs- und Personalkosten trotzdem fällig werden?

Die europäischen Altstädte haben schon viele Krisen überwunden – sie sind widerstandsfähig – und sie konnten sich immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen, ohne ihre wertvolle Substanz gänzlich preiszugeben. Aber ein Fundament dieser Resilienz blieb dabei immer unveränderlich: Die Stadt als Handelszentrum bot physisch realen Menschen Raum, um diesen Handel zu betreiben. So wurde das Stadtzentrum Schaufenster, Flaniermeile und Erlebnisraum, ja generell Identifikationspunkt für seine Bewohnerinnen und Bewohner.

Genau dieser Faktor, die physische Möglichkeit Geschäfte zu betreten und Handel zu betreiben, fällt in der aktuellen Krise weg. Nun werden Versäumnisse deutlich: Händler, die die Digitalisierung verschlafen, die sich immer auf die Präsenz von Menschen im Stadtraum verlassen haben, stehen plötzlich vor dem Ende ihrer Geschäftstätigkeit.

Im St. Galler Tagblatt haben sich zwei Journalisten am 9. Jänner dieses Jahres mit dem Thema „Shoppen von morgen“ auseinandergesetzt – siehe PDF.  

Das ISG widmet dieser Thematik sein Jahresthema 2021 und wird schon im ersten ISG-Magazin vielfältige Berichte dazu bringen (Erscheinungstermin Ende März).

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