Freundliche Fenster

Magazin 2004/1

Fenster sind die Augen von Gebäudefassaden und damit die ausdrucksstärksten Architekturelemente. Sie sind zugleich das einzige Element am Bau, das eine meist transparente Nahtstelle zwischen öffentlichem Freiraum und privatem Innenraum darstellt, an dem daher – vor allem im Hinblick auf die Erhaltung historischer Hausfassaden – öffentliche und private Interessen aufeinander stoßen. Fenster müssen sehr unterschiedlichen Funktionen dienen, die in der Vergangenheit in unterschiedlichen Klimazonen auch zu unterschiedlichen Formen und Ausbildungen führten.

Neue Materialien und Techniken für die fixen und beweglichen konstruktiven Fensterelemente wie auch für die Verglasung werfen viele Fragen, vor allem auch für den Einsatz in Altbauten auf. Für alle Produkte – auch für solche, die bei Neubauten verwendet werden – ist eine einfache kostengünstige Reparierbarkeit zu fordern. Anderenfalls ist die Einheitlichkeit in Fassaden kaum zu gewährleisten. Firmenabhängige Fertigprodukte, deren Verfügbarkeit nicht bzw. nur für eine begrenzte Dauer garantiert werden kann, müssen einfach nachbaubar sein. Daher sind in dieser Ausgabe schwerpunktartig mehrere Seiten diesem Thema gewidmet.

Hasso Hohmann  S. 2
FENSTER SIND DIE AUGEN EINES HAUSES

Daniela Thiel  S. 14
DOM ZU AACHEN. WELTERBE DER UNESCO

Redaktion  S. 16
ARCHITEKTONISCHE QUALITÄT: WAKKER-PREIS 2004 FÜR DIE STADT BIEL

Ute Baumgarten  S. 17
BERGBAUMUSEUM KNAPPENRODE. INDUSTRIEKULTUR IM FREISTAAT SACHSEN

Peter Laukhardt  S. 18
GRAZ 2003:MODELLFALL FÜR MODERNEN STADTUMBAU?

REVITALISIERUNG IN DER STEIERMARK  S. 20

Wolfgang J. Fink  S. 22
EUROPAS DÖRFER SETZEN AUF FORM & FUNKTION

REZENSIONEN  S. 23

MOSAIK  S. 25

 

« «
» »