Weiterbauen am Denkmal

A C H T U N G: Die Veranstaltung ist auf den 11. und 12. November 2021 verschoben!

Weiterbauen am Denkmal ist ein so altes wie aktuelles Thema. Seit wir von einer modernen Denkmalpflege sprechen, beschäftigt alle daran Beteiligten die Frage, in welcher Form eine angemesse-ne Fortschreibung des Erhaltenswerten geschehen kann. Auf der Tagung soll das Fortschreiben des Bestehenden in den Blick ge-nommen werden. Baudenkmale sind beständiger Transformation ausgesetzt, sei es durch die nagende Zeit, sei es durch Ansprüche an Nutzung und Funktion. Um sich über diese Übertragungs-, Um-formungs- und Wandlungsgeschichten eine Vorstellung zu machen, sollen vor allem jüngere und aktuelle Projekte befragt werden: Was haben wir geerbt, was ist der Wert des Bestehenden, was geht auf dem Weg der Transformation ins Heute verloren, was gewinnen wir und was wollen wir der nächsten Generation übergeben.

Die Tagung möchte durch die Verschränkung praktischer und theo-retischer Perspektiven die kontroversen Herangehensweisen von Kunsthistorikern, Denkmalpflegern und Architekten zur Diskussion stellen. Der Tagungsort Salzburg, selbst Weltkulturerbe und durch kontrovers diskutierte Projekte ganz unmittelbar mit dem Thema der Tagung verbunden, ist dabei bestens geeignet, um den Diskurs im Bereich des UNESCO-Welterbes voranzubringen.

Mit Beiträgen von:

Sigrid Brandt, Nott Caviezel, Roger Diener, Bernd Euler-Rolle, Maria Flöckner und Hermann Schnöll, Bernhard Furrer, Eva Hody, Roman Höllbacher, Labor Architekten, Volkwin Marg (Büro gmp), Marte Marte Architekten (angefragt), Norbert Mayr, Hans-Günter Merz (hg merz architekten), Nils Meyer, Wolfgang Salcher, winkler + ruck architekten und Thomas Will

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