Das Grüne Netz
Eine Stadt ohne Vegetation ist eine Steinwüste. Innerstädtisches Gründ ist wichtig zur Verbesserung des Stadtklimas. Pflanzen haben an heißen Tagen eine kühlende Wirkung und brauchen in der Regel unversiegelte Flächen, in denen das Regenwasser versickern kann und nicht über die Kanalisation entsorgt werden muss. Grün ist aber auch eine Farbe, die beruhigt. Außerdem erinnert Vegetation in den Städten viele Bewohner daran, dass wir in Natur eingebettet leben, ein Teil von ihr sind und Rücksicht auf diese Natur nehmen sollten.
Das gleiche gilt auch für kleinere Gemeinden, Dörfer und Märkte – nur in manchen Punkten in etwas abgeschwächter Form. Hier ist der grüne Umraum auch im Zentrum nicht so weit entfernt wie in großen Stadtgemeinden und fehlt daher nicht so sehr. Dennoch sind auch hier die zentralen Plätze mit grünen Zonen klimatisch und auch optisch angenehmer als zu große zusammenhängende, versiegelte Oberflächen. In dieser Ausgabe widmen wir daher gleich mehrere Beiträge diesem wichtigen Thema.
Hasso Hohmann

Udo Weilacher S. 2
NEUE BILDER URBANER NATUR ZWISCHEN PARK UND PLATZ
Bertram Werle S. 5
DAS GRÜNE NETZ GRAZ. STRATEGIE FÜR EIN VERNETZTES GRÜNSYSTEM
Sabine Pinterits S. 8
GRÜN- UND FREIRÄUME IN DER STADT SALZBURG
Wiltraud Resch/Gertraud Strempfl-Ledl S. 12
EUROPA NOSTRA AWARD 2005. HOHE AUSZEICHNUNG FÜR KASTNER UND ÖHLER
Ulrike Breitwieser S. 14
VOM HAUPTPOSTAMT ZUR KUNSTUNIVERSITÄT. GELUNGENER UMBAU IN LINZ
Theres Friewald-Hofbauer S. 15
VIEL NEUES IM OSTEN. LANDENTWICKLUNG UND DORFERNEUERUNG IN SACHSEN UND DER WOJWODSCHAFT OPOLE IN POLEN
GERAMB-DANKZEICHEN FÜR GUTES BAUEN 2006 S. 18
Wiltraud Resch S. 21
HAUS DER UNGEHEUER IN ROM. ZERSTÖRUNG EINES PALAZZO AUS DER ZEIT DES MANIERISMUS?
REVITIALISIERUNG IN DER STEIERMARK S. 22
REZENSIONEN S. 27
