Brücken bauen

Magazin 2000/1

Brückenbauten gehören wohl in allen Kulturen zu den grossen Herausforderungen an die Techniker. Mitunter wurden schon sehr früh faszinierende, ja atemberaubende Konstruktionen realisiert. In den meisten Fällen geht es um die Überwindung von Hindernissen wie Bächen, Flüssen, Tälern, Schluchten und Meerengen für Menschen oder den Verkehr.

Brücken wurden und werden aber auch für die Beschaffung von Wasser und anderen flüssigen oder gasförmigen Stoffen errichtet. Im gesamten „Imperium Romanum“ wurden schon vor 2.000 Jahren oft mehr als 100 km lange „Aquädukte“ zur Versorgung der römischen Städte errichtet. Da das Wasser in der Regel mit gleichbleibendem Gefälle geführt werden muss, verliefen meist weite Strecken dieser Wasserleitungen auf hohen Brückenkonstruktionen. Manche prägen noch heute die Landschaft.

Von ihrer Konstruktion her kann man prinzipiell zwischen Druckbogen-Konstruktionen, Balkenbrücken und Hängebrücken unterscheiden. Über breite Gewässer wurden ausserdem schon sehr früh Schiffsbrücken gespannt. Die stark frequentierte Galatabrücke in Istanbul beispielsweise ist eine solche schwimmende Brücke.
Natürliche Barrieren sind auch oft Grenzen zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer, sprachlicher oder religiöser Zugehörigkeit. Brücken sollten auch in den Köpfen Verbindungen herstellen. Die Isolierung, die „splendid isolation“, wirkt dem Kommunikationsbedürfnis der Menschen entgegen.

Hasso Hohmann

Hasso Hohmann  S. 2
BRÜCKEN

REVITALISIERUNG IN DER STEIERMARK  S. 14

Helmut Strobl  S. 18
DIE GRAZER ALTSTADT LEBT. AUFNAHME IN DAS UNESCO-WELTKULTURERBE

Peter Laukhardt  S. 20
DER GRAZER SCHLOSSBERG IM SPANNUNGSFELD VON DENKMALPFLEGE, NATURSCHUTZ UND NEUEN NUTZUNGEN

Hans Schullin  S. 21
VISIONEN DES TOURISMUSVERBANDES FÜR DEN SCHLOSSBERG

Irmfried Windbichler  S. 21
BEHUTSAME RESTAURIERUNG. JUGENDSTIL IN GRAZ

Andrea Böhm/Karl Neubarth  S. 23
MAUERBACH: EINE KARTAUSE ÖFFNET SICH

Hans Peter Jeschke  S. 24
DIE EUROPÄISCHE CHARTA FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM

Peter Laukhardt  S. 26
ZUKUNFTSARCHITEKTUR STATT LAGERHÄUSER. DÜSSELDORF – EIN STADTTOR DES 21. JAHRHUNDERTS

Hasso Hohmann  S. 27
SANIERUNG DES HISTORISHEN NABLUS

MOSAIK  S. 28

REZENSIONEN  S. 30

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