Alte Städte in der Neuen Welt

Magazin 2005/1

Stadtalternativen?

Wann die Neue Welt besiedelt wurde ist bis heute umstritten. Fest steht aber, daß der Doppelkontinent schon vor weit mehr als 30.000 Jahren und auch später in mehreren Einwanderungsphasen besiedelt wurde und sich kulturell über einen sehr langen Zeitraum unabhängig von der Alten Welt entwickelte. Die Neue Welt wurde dann 1492 – also relativ spät – wiederentdeckt, sieht man von den Seereisen der Wikinger und ihren eher punktuellen Kontakten mit dem hohen Norden Nordamerikas einmal ab.

Es handelt sich also bei den Kulturen der Neuen Welt um Ergebnisse einer weitgehend autochtonen Entwicklung, die im Vergleich zu den altweltlichen Kulturen in Afrika, Europa und Asien, die alle in einem mehr oder weniger starken Austausch zueinander standen, fast als eine Art Modellfall eines eigenständigen Kulturraumes anzusehen ist. Interessant ist auch die Betrachtung der Stadtentwicklungen in der Neuen Welt: Sind diese Städte anders als in der Alten Welt? Wurden neue Formen des Zusammenlebens gefunden? Kann man von diesen gegebenenfalls etwas für unsere heutige Welt lernen? Gibt es Stadtkonzepte in der Alten Welt, die man in der Neuen Welt nicht antrifft?

Ein kurzer Abriss von unterschiedlichen Stadtformen aus der vorkolumbianischen Zeit soll die Palette neuweltlicher früher Städte in dieser Ausgabe vorstellen und kurz diskutieren.

Hasso Hohmann

Hasso Hohmann  S. 2
ALTE STÄDTE IN DER NEUEN WELT

Franz Christian Fuchs  S. 13
EINE ANDERE DIMENSION: DORFERNEUERUNG IN INDIEN

Astrid M. Wentner  S. 14
ZAMOSC – RENAISSANCESTADT UND FESTUNG. EINE UNBEKANNTE SCHÖNHEIT IM SÜDOSTEN POLENS

Redaktion  S. 16
ZECHE ZOLLERN II/IV IN DORTMUND

REVITALISIERUNG IN DER STEIERMARK  S. 18

Denise Leising  S. 19
ENGAGEMENT FÜR BEDROHTE KULTURGÜTER

Melitta Fuchs  S. 20
DOKUMENTATION VON GRAZER INNENHÖFEN

FACHBEIRAT DES ISG  S. 22

Alexander Ferstl  S. 24
DAS DEUTSCH-ÖSTERREICHISHCE URBAN-NETZWERK

MOSAIK  S. 25

REZENSIONEN  S. 28

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