20 Jahre UNESCO Weltkulturerbe Graz

Das Erbe ist wertvoll!

Das ISG arbeitet als strategischer Partner gemeinsam mit der Welterbe-Stelle der Stadt Graz an einer Reihe von Publikationen, Veranstaltungen und Aktionen, um das 20 jährige Jubiläum des Grazer UNESCO Welterbes zu feiern.

Diesem speziellen Anlass folgt einerseits die Themenwahl des diesjährigen ISG Symposiums im Juni, aber auch die „Bürgerinformation Graz (BIG)“ widmet dem Weltkulturerbe eine Serie von Beiträgen.

Der erste Beitrag in der März-Ausgabe der BIG leitete die Serie ein. In der April-Ausgabe der BIG wurde ein Blick auf das „Wohnen im Weltkulturerbe“ thematisiert. Die Wohnfunktion der Altstadt ist der wichtigste Faktor für eine vitale Stadt, die auch abseits der Büro- und Geschäftszeiten ein lebenswerter Ort ist.

In der Mai-Ausgabe der BIG wird der Fokus auf das „Wirtschaften im Welterbe“ gelegt. Denn schließlich ist der Handel mit Waren ein Kerngedanke der Stadt schlechthin. Die Läden in der UNESCO Welterbezone bereichern die Stadt mit ihren Auslagen rund um die Uhr und machen so manchen Spaziergang zum Erlebnis.

Die Juni-Ausgabe thematisiert den öffentlichen Raum im Weltkulturerbe Graz. Ihm kommt eine besondere Bedeutung zu, ist er doch für das Leben in der historischen Altstadt, die auch die Kernzone des UNESCO Weltkulturerbes bildet, eine Art erweitertes Wohnzimmer. Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum entscheidet wesentlich darüber, ob Menschen sich abseits ihrer Alltagswege in der Altstadt gerne aufhalten, hier z.T. ihre Freizeit verbringen und generell diesen Raum als wertvoll erachten.

Im Juli informiert Sie die BIG über die wichtigsten Institutionen und Vertreter, die für die Erhaltung des Grazer UNESCO Weltkulturerbes arbeiten. Die Weltkulturerbe-Koordinationsstelle, ihre Aufgaben, ihre Verbindungen zu behördlichen Institutionen, die im Bauverfahren eine wichtige Rolle einnehmen werden erläutert. Einmal mehr zeigt sich in dieser Ausgabe, dass die Erhaltung einer Welterbestätte TEAMWORK ist! Denn nur wenn eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten herrscht, ist letztlich der Bestand des UNESCO Welterbes für die kommenden Generationen gesichert!

Im August lädt das Weltkulturerbe die Grazerinnen und Grazer und alle Gäste zu Tisch: Das UNESCO Weltkulturerbe-Siegel bietet in Graz eine besondere Symbiose mit Gastronomie und Tourismus. Unzählige der qualitätsvollen Restaurants, Gasthäuser, Hotels, Bars etc. befinden sich in jahrhundertealten Altstadthäusern. Sie zu bewirtschaften, an zeitgemäße Funktionen, die in der Hotelerie und Gastronomie unabkömmlich sind, heranzuführen erfordert viel Fingerspitzengefühl und Leidenschaft.Einen kleinen Ausschnitt, wie das gelingen kann, zeigt die BIG mit dem 20 Jahre Weltkulturerbe-Schwerpunkt im August.

In der September BIG lädt sie das Welterbe ein, die vielfältigen Kulturstätten der Welterbestadt Graz zu nutzen. Hochsaison im Herbst haben nicht nur Oper und Schauspielhaus, die freien Theater, die Konzertbühnen uvm., ja der ganze Stadtraum ist „Raum für Kultur“ und damit ein Botschafter des Welterbes!

Im Oktober bereitet die zweite Kernzone des Grazer UNESCO Welterbes – das Schloss Eggenberg – noch einmal einen Veranstaltungshöhepunkt des Jahres vor, bevor das Schloss mit seiner hoch schutzwürdigen Beletage in die Winterruhe geht. Am 26. Oktober wird das Weltkulturerbe Graz mit Sonderführungen in der Altstadt und im Schloss Eggenberg gefeiert. Welcher glückliche Schachzug es war, das Eggenberger Schloss an das Welterbe der Altstadt anzuknüpfen und dieses prachtvolle Schloss damit unter den Schutz der UNESCO zu stellen, können Sie im Oktober Beitrag in der BIG nachlesen. Wie viel die Altstadt mit dem Schloss Eggenberg verbindet und umgekehrt, hat das ISG gemeinsam mit dem Schloss Eggenberg schon in einigen Stadtführungen lebendig dargelegt.

In der November Ausgabe der BIG wird das wohl schwierigste Thema in einer Welterbestadt behandelt, das Weiterbauen der Stadt. Schließlich ist Graz am Schnittpunkt vieler kultureller Einflussbereiche mit herausragenden historischen Gebäuden aus allen abendländischen Epochen seit der Romanik ausgestattet, die es primär zu schützen gilt. Aber als wachsende und pulsierende Stadt muss eine Weiterentwicklung vorausschauend stattfinden und daher ist beim „Bauen im Welterbe“ besondere Sensiblität einzufordern.

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