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Der Weißeneggerhof in der Annenstraße/Esperantoplatz zeigt die bedeutsame Historie der verbindenden Pufferzone

Ein genialer Schachzug brachte die beiden Grazer UNESCO Kernzonen zusammen

Das Grazer UNESCO Weltkulturerbe besteht seit 2010 aus zwei Teilen: Zur bereits 1999 gelisteten Grazer Altstadt kam durch einen genialen Schachzug das Schloss Eggenberg als zweite Kernzone hinzu. Beide Zonen werden durch EINE Pufferzone miteinander verbunden.

Daraus ergibt sich ein das Stadtbild großräumig prägendes Weltkulturerbe, das gerade im Hinblick auf zeitgenössische Architektur einen hohen Qualitätsanspruch fordert. Viele Gebäude der Kernzone stehen unter Denkmalschutz. Die übrigen Bauten unterliegen dem Altstadtschutz und vor allem in der Pufferzone unterliegen sie großteils des Fachbeirat für Baukultur. Gerade die Annenstraße, als lange Verbindungsachse der beiden Welterbe-Kernzonen verdient Aufmerksamkeit. Die von der UNESCO geforderte Qualität kann hier nur Vorteil für zukünftige Entwicklungen sein.

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