Neue Stadtzentren im urbanen Raum
Nutzung von Industriebrachen
Industriebrachen gibt es weltweit und fast überall – auch in der 3. Welt. Industrielle Verfahren verändern und verbessern sich. Standorte werden verlegt, weil der Transport nicht mehr rentabel ist, Löhne woanders deutlich niedriger sind. Auf den Brachen verfallen die Industriehallen. In unserer Klimazone wachsen Pionierpflanzen und wechseln durch die Pflanzensukzession bis zum Hochwald. Der grüne Mantel verdeckt schon bald die wahren Dimensionen der ungenutzten Flächen in meist zentrumsnaher Lage.
Diese Ausgabe widmet sich diesem Thema aus Anlass der geplanten Nutzung einer Industriebrache in Graz mit der Dimension des historischen Stadtzentrums. Hier entsteht quasi eine Stadt in der Stadt.
Zum Vergleich wird eine Reihe von europäischen Beispielen des Umgangs mit Industriebrachen angesprochen. Die Beschränkung auf Europa hat den Grund, dass hier ähnliche Rahmenbedingungen für den Umgang mit Industriedenkmalen und Altlasten bestehen. Das gewaltige Projekt „Emscher Landschaftspark“ in Deutschland wird nicht besprochen, da dieses bereits im ISG-Magazin 1/1995 vorgestellt wurde. Auch die Ausgaben 2-3/1995 und 1/1996 im Zusammenhang mit dem ISG-Kongress zur „Stadt der Zukunft“ befassen sich mehrfach mit Themen der Umnutzung von Industriezonen.
Hasso Hohmann
Geschäftsführer des ISG

Michael Sammer S. 2
DIE STADT IST ZURÜCK
Michael Sammer S. 3
DIE ENTWICKLUNG DER HAMBURGER HAFENCITY
Bastian Lange S. 6
CREATIVE BERLIN
Michael Sammer S. 8
NEUE STADTTEILE IN KOPENHAGEN
Redaktion S. 10
MALMÖ: IM WESTEN VIEL NEUES
Ernst Giselbrecht S. 11
22@BARCELONA – DER INNOVATIONSBEZIRK
Christoph Gadermayr S. 14
STERNBRAUEREI IN SALZBURG
Bertram Werle S. 16
SMART CITIES
Andreas Kleboth/Katharina Karoshi
Ina Granzow/Bernhard Krusche S. 19
GRAZ-REININGHAUS
Redaktion S. 29
REVITALISIERUNG IN DER STEIERMARK
