Archäologie der Koralmbahn
Symposium im Kärnten-Museum in Klagenfurt
Für die Steiermark und Kärnten beginnt ein neues Zeitalter. Mit der schnellen Verbindung der beiden Landeshauptstädte rückt eine Region zusammen, die bisher – aufgrund der schlechten Verbindung im öffentlichen Verkehr – an den Rand gedrängt war. Da lohnt sich der Blick in die Vergangenheit, in die Archäologie der Gebiete, die in Hinkunft miteinander verbunden sind. Die Koralmbahn ist eine Eisenbahn-Hochleistungsstrecke, die die Städte Graz und Klagenfurt mitten durchs Bergmassiv der Koralpe verbindet. Sie verläuft auf einer Länge von 130 km von Klagenfurt ostwärts in das weststeirische Laßnitztal. Der Baustart für den Koralmtunnel erfolgte Ende 2008. Die Bauarbeiten wurden auf Kärntner und steirischer Seite im Auftrag der ÖBB-Infrastruktur AG über einen Zeitraum von über zwei Jahrzehnten archäologisch begleitet. Dieser „längste archäologische Schnitt Kärntens“ gibt Einblicke in vergangenes Leben aus sechs Jahrtausenden. Der Bogen reicht von der Steinzeit bis in das 20. Jahrhundert.
Beim Symposium begrüßen Christoph Bazil und Wolfgang Muchitsch. Es referieren:
Bernhard Hebert, Gernot Nipitsch, Daniel Modl, Andreas Bernhard, Martin Bertha, Maria Windholz-Konrad, Jasmin Wallner, Gerald Fuchs, Julia Rabitsch, Wolfgang Artner, Corinna Zernig, Renate Jernej, Astrid Steinegger
Im Anschluss an die Veranstaltung wird die Ausstellung im Kärnten-Museum eröffnet.
Wann: 4. Dezember 2025 ab 10.00 Uhr
Wo: 9021 Klagenfurt am Wörthersee, Museumgasse 2kärnten.museum Klagenfurt, Seminarraum
Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung unter folgendem Link: https://landesmuseum.ktn.gv.at/kalender?eid=1781
